Nonogramme

Wie weit kann man einen Gegenstand abstrahieren, sodass er noch erkennbar bleibt. Reicht dafür bereits ein Feld mit 10×10 Pixel aus? An de Beantwortung dieser Frage versuchten sich unsere Schülerinnen und Schüler bei unserem Projekt „Nanogramm“. Dabei handelt es sich um ein von der Japanischen Designerin Non Ishida entwickeltes Logikrätsel, in dem es darum geht stark vereinfachte Bilder mit Hilfe von Zahlencodes zu entschlüsseln. Am Ende sollte dann ein wieder erkennbares Bild entstanden sein.

Die Schülerinnen und Schüler gestalteten hierfür eine Fläche von 10×10 Feldern. Die so entstandenen Pixelbilder wurden dann mit Zahlen verschlüsselt. Jede Zahl gibt an wie viele Felder einer Zeile oder Spalte an Stück gefüllt werden müssen. Verfügt eine Zeile über mehrere Ziffern, bedeutet das, dass zwischen den Blöcken zumindest ein Feld frei bleiben muss.  Die Herausforderung liegt nun darin, durch geschicktes Kombinieren der horizontalen und vertikalen Informationen zu ermitteln, welche Felder gefüllt werden müssen und welche nicht um so das versteckte Bild freizulegen.

Die von den Schülerinnen erstellten Rätsel fanden schließlich Verwendung in einer Android-App namens “Nono”, die kostenlos im Google Play Store gelistet war, mittlerweile aber nur noch hier zum Downloaden (14MB) und Sideloaden auf jedem Android Gerät bereit steht.

Schon früher entstand auch ein Rätselheft mit Nonogrammen in den Größe 10×10 bzw. 15×15. Hierbei stellten sie Schülerinnen und Schüler fest, dass die wenigen Pixel einen gewaltigen Unterschied bei den Gestaltungsmöglichkeiten bieten.