Im Fach Mediengestaltung entwickelten die Schülerinnen und Schüler zunächst in Kleingruppen eigene Filmideen. Jede Gruppe erarbeitete ein kurzes Konzept und pitchte dieses anschließend vor der Klasse. Aus den stärksten Ansätzen formten wir gemeinsam ein finales Drehbuch, zeichneten ein einfaches Storyboard und führten ein kleines Casting durch, um die Rollen passend zu besetzen.
Die Handlung des Films dreht sich um einen unheimlichen Virus, der sich über die Smartphones der Schüler verbreitet und sie in willenlos scrollende „Doomscroller“ verwandelt. Nur eine Schülerin bleibt verschont – ihr Handy hat keinen Akku mehr – und sie stellt sich der Aufgabe, ihre Mitschüler wieder zu befreien.
Bei den Dreharbeiten wurden wir von zwei Studierenden der Kunstuniversität Linz unterstützt: Fabian Pichler und Janna Handl. Durch ihre Expertise konnten die Schülerinnen und Schüler erstmals mit professionellem Equipment arbeiten – darunter eine Drohne für Luftaufnahmen und ein Gimbal für dynamische Kamerafahrten.
Über einen Zeitraum von sieben Wochen nutzten wir jeweils eine Doppelstunde, um im und rund um das Schulgebäude zu filmen. Die Schüler übernahmen dabei abwechselnd Kamera, Regie, Ton, Licht und Schauspiel – ein echter Rundum‑Einblick in die Filmproduktion.
Filmplakate
Nach Abschluss der Dreharbeiten startete die Postproduktion. Zunächst organisierten wir ein Fotoshooting aller Darstellerinnen und Darsteller, um Material für ein Filmplakat zu erstellen. Anschließend gestaltete jede Schülerin und jeder Schüler in Photoshop eine eigene Plakatvariante – von minimalistisch bis dramatisch, von comicartig bis fotografisch.
Da im Schulgebäude keine durchgehende Ruhe möglich war, wurde die komplette Tonspur des Films nachträglich produziert. Dabei kam KI‑generierte Musik sowie Geräusche aus kostenlosen Sounddatenbanken zum Einsatz. Daran konnte man gut erkennen, wie wichtig Sounddesign für Atmosphäre und Spannung ist.







